|
 |
|
|
|
Dresden, die schöne Stadt in der ich lebe.
|
|
Im zarten Alter von 17 Jahren zog ich nach Dresden. Zu erst verschlug es mich in
eine Mädels-WG in der Neustadt, später wohnte ich in Dresden Reick, dann in Gruna und zuletzt seit über 5 Jahren im Stadtteil
Seidnitz glücklich mit meinem Hund und Häschen. Ich möchte Dir nun einen kleinen Einblick in meine Geburtststadt geben.
|
|
Statistik und Geographische Daten
|
Lage: Dresden liegt im südöstlichenTeil des Freistaates Sachsen. Die Ausläufer des Osterzgebirges, der Lausitzer
Granitplatte und des Elbsandsteingebirges machen die reizvolle Umgebung der sächsischen Langeshauptstadt aus. Fläche:
Im Flächenvergleich bundesdeutscher Großstädte steht Dresden mit 328,30 km² nach Berlin, Hamburg und Köln an 4. Stelle.
Geographische Daten: nördliche Breite: 51° 02' 55'' / östliche Länge: 13° 44' 29'' Die
Stadtgrenze hat eine Länge von 134 km, die Länge der Elbe innerhalb der Stadtgrenze: beträgt 30 km über die 9 Brücken
führen. Einwohnerzahl und Bevölkerung:
Im Bevölkerungsvergleich bundesdeutscher Städte steht Dresden an 15. Stelle mit 1.463 Einwohner/ km². Nach dem Stand vom 31. Dezember 2004 leben hier insgesamt 515.613 Menschen, davon sind 52% Frauen und 48% Männer.
Grüne Stadt:
Mit 63% Wald- und Grünfläche gilt Dresden als eine der grünsten Städte Europas. Im Norden erstreckt sich die Dresdner Heide, im Zentrum liegt der Große Garten (eine ausgedehnte Parkanlage). Breite Wiesen und schöne Weinhänge umsäumen die Elbe.
|
|
Stadtgeschichte
|
Erste
historische Funde zeugen von einer Besiedelung des fruchtbaren Elbtals durch Jägern und Sammler in der Jungstein- und
Bronzezeit. Archäologisch belegt sind germanische Siedler in den ersten Jahrhunderten vor Beginn der Zeitrechnung. Dresden
wurde am Ort des slawischen Fischerdorfes Drezdany gegründet, welches Anfang des 10. Jahrhunderts von deutschen Heeren unter
König Heinrich I. erobert wurde. Die Kaufmannssiedlung war seit dem 15. Jahrhundert Residenz der sächsischen Herzöge,
Kurfürsten und später Könige. Vor allem im 18. Jahrhundert war Dresden Zentrum europäischer Politik, Kultur und Wirtschaft.
Nach dieser glanzvollen Zeit, nur zwei Jahrhunderte später, wurde Dresden zum Synonym für apokalyptische Zerstörung.
13. Februar 2005 - 60. Jahrestag der Zerstörung: Der von Deutschland begonnene 2. Weltkrieg, dem bereits Millionen
Menschen zum Opfer gefallen waren, erreichte in seinem sechsten Jahr auch Dresden. Bei vier Luftangriffen wurde das
Stadtzentrum fast vollständig zerstört und mehrere Zehntausend Menschen verloren dabei ihr Leben. Am 13. Februar 2005 wurde
dem Ende des 2. Weltkrieges und der Zerstörung Dresdens gedacht. Der 13. Februar sollte das Anlass sein, einem Missbrauch der
Erinnerungen entgegen zu treten.
|
|
einige Sehenswürdigkeiten
|
Der Große Garten: Durch Kurfürst Johann Georg II wurde der Große Garten 1676 angelegt. Umgeben von 8 Pavillons steht in
der Mitte das ehemalige königliche Palais im barocken Stil. Im Süd-Osten des Parks läd der Carola-See zu einer kleinen
Bootsfahrt ein. Von Mai bis September fährt die Parkeisenbahn. Sea Life Frauenkirche:
Mit ihrer mächtigen, freitragenden Sandsteinkuppel ist die Frauenkirche eines der bedeutendsten barocken protestantischen Kirchenbauten in Deutschland und eines der Wahrzeichen von Dresden.
Die Bombardierung am 13. Februar überstand die Kirche vorerst, doch der Funkenflug der brennenden Stadt trat durch die
geborstenen Scheiben und setzte die Inneneinrichtung in Brand. Die Filmdosen in den Katakomben entfachten eine gewaltige Hitze
welche die Kirche von innen ausglühte und somit den Sandstein “mürbe” machte. Am 15. Februar bricht die Kirche in
sich zusammen. Der Trümmerberg galt nach dem Krieg als Mahnmal an die Opfer der Bombardierung. Am 13. Februar 1990 gründete
sich eine Bürgerinitiative zum Wiederaufbau und am 27. Mai 1994 erfolgte die Symbolische Grundsteinlegung zum archäologischen
Wiederaufbau der Frauenkirche. Zwinger:
Das schönste barocke Bauwerk befindet sich im Zentrum der Altstadt und zählt zu den bedeutendsten BAuten des Spätbarock in Europa. Die ersten Bauten des Zwingers beauftragte August der Starke 1710 und 1728.
Brühlsche Terasse:
Sie ist das letzte verbliebende Stück Stadtmauer und wurde nach dem dem Grafen Heinrich von Brühl benannt. Hier befindet sich unter anderem die Akademie für bildende Künste im Stil des Neobarock.
Goldener Reiter: Das vergoldete Reiterstandbild von August dem Starken steht in der Dresdner Neudstadt und zeigt ihn
als römischen Imperator. Semperoper:
Im Stil der italienischen Hochrenaissance wurde sie von 1838-41 von Gottfried Semper erbaut. Katholische Hofkirche:
Der Bau erfolgte 1737-55 nach den Plänen Gaetano Chiaveri. Die Hofkirche ist der jüngste Barockbau Dresdens und der größte Kirchbau in Sachsen. Die Balustraden und Nischen der Hofkirche zieren 78 drei- einhalb Meter hohe Steinfiguren die Apostel, Heilige und Kirchenfürsten darstellen. Zu den Kostbarkeiten gehört die Silbermann-Orgel. In der Gruft befinden sich 49 Sarkophage der Wettiner Kurfürsten und Könige und deren Verwandte, sowie das Herz von August dem Starken.
Italienisches Dörfchen:
Seine jetzige Form erhielt das Italienische Dörfchen von Hans Erlwein Anfang des 20. Jahrhunderts. Als die Hofkirche erbaut wurde standen auf diesem Gelände Baubuden der italienischen Steinmetze und diese Bezeichnung wurde auf das später an dieser Stelle errichtete Gebäude übertragen.
Fürstenzug: Auf einer Länge von 101 Metern werden 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige sowie 58 weitere
Wissenschaftler, Künstler, Handwerker und Bauern auf 24.000 Fliesen dargestellt. Stallhof:
Im Jahr 1591 erbaut, war er im 16. Jahrhundert Schauplatz für Ritterturniere. Johanneum:
Eines der sicher schönsten und prachtvollsten Renaissance- Gebäude beherbergt heute das Verkehrsmuseum.
|
|
|
|
|
|
|
|
|